9. März 2020 Guardian Horse Testpaket von Maria

Guardian Horse Erfahrungsbericht von Maria

Eine unserer drei Guardian Horse Produkttesterrinnen heißt Maria, wir haben euch die 32-jährige Osteopathische Pferdetherapeutin bereits vorgestellt. Gemeinsam mit ihrem New Forest Pony hat sie den Unfall-Tracker für euch unter die Lupe genommen.

Maria über den Produkttest

Maria Mosch
Produkttesterin Maria Mosch berichtet über ihre Erfahrungen mit dem Guardian Horse Unfall-Tracker

Über diesen Produkttest freue ich mich ganz besonders, da ich viel ausreite und das auch gerne mal alleine um zu entspannen. Dabei habe ich leider oft ein mulmiges Gefühl. Mein Pony ist sehr verlässlich, jedoch kann es immer mal durch unglückliche Umstände zu einem Sturz kommen.

Schon öfter habe ich mir Gedanken gemacht, was ist, wenn ich mitten im Wald auf unserer 6 km langen Standardrunde vom Pferd fallen sollte. Wie soll man mich finden wenn ich bewusstlos bin? Das würde sehr lange dauern und auch wenn ich noch telefonieren kann wüsste ich nicht, wie ich beschreiben sollte, wo genau ich gerade im Wald bin.

Maria fasst allgemeine Infos über den Guardian Horse Tracker zusammen

Der Guardian Horse Tracker ist 3,5 x 3,5 cm groß, 0,5 cm dick und sehr leicht. Er wird am Pferd befestigt (Sattel oder Trense) und mit dem Handy über eine zuvor heruntergeladene App verbunden. Kommt es zu einem Sturz, startet ein Notfallcountdown. Wird dieser nicht durch den Reiter abgebrochen, sendet die App eine Notfall-SMS an die Kontakte, welche man zuvor in der App ausgewählt hat.

Der Guardian Horse Tracker ist in 5 Farben verfügbar. Neben klassischem Schwarz oder Weiß zusätzlich auch in Orange, Lila und Grün.

Guardian_Horse_Unfall-Tracker

Ich habe mich für den „grünen“ Tracker entschieden, wobei ich finde dass die Farbe eher ins blasse Türkis geht. Dies habe ich aber auf den Bildern des Herstellers schon gesehen und mich deshalb bewusst für diese freundliche Farbe entschieden.

Marias erster Eindruck

Der Guardian Horse Tracker kommt in einer süßen kleinen, weißen Pappschachtel mit dem Guardian Horse Logo in schwarz.

Marias Testpaket: Der Guardian Horse Unfall-Tracker in Grün mit passendem Zubehör.

Enthalten ist neben dem Tracker eine Befestigungsschlaufe mit Kunststoffchip zum Öffnen des Trackers und einer Ersatzbatterie (Knopfzelle).

Guardian Horse App – Installation und Bedienung

Die App ist für Android und iOS erhältlich lässt sich im Playstore und App Store herunterladen. Sie ist kostenlos und nur 9,4 MB groß.

Das Koppeln des Guardian Horse Trackers ist sehr einfach: App öffnen und das blaue Feld „Tracker verbinden“ antippen, dann den Knopf auf dem Tracker kurz gedrückt halten bis dieser piept und rot blinkt.

Screenshot Installation Guardian Horse App
Screenshot - Guardian Horse Unfall-Tracker ist verbunden

Danach kann man seine gewünschten Kontakte auswählen, welche im Falle eines Sturzes / Notfalls per SMS benachrichtigt werden sollen. Zu der SMS sendet der Tracker dann nicht nur eine SMS sondern zutätzlich auch einen Link zum Standort. So lässt sich der gestürzte und eventuell verletzte Reiter einfacher und schneller finden, was über Leben und Tod entscheiden kann.

Möchte man nun ausreiten kann man in der App einfach „Ausritt starten“ auswählen.

Guardian Horse Screenshot - System ist aktiv und überwacht deinen Ausritt

Die App ist kostenlos. Am Anfang hat man 10 freie Notfall-SMS. Sind diese aufgebraucht kann man für 1,09 € 10 neue SMS kaufen. Ich finde das ist ein absolut fairer Preis.

Marias Sturz-Simulation

Ich habe einen Sturz simuliert indem ich den Guardian Horse Tracker an den Wegrand geworfen habe und dann weitergeritten bin. Nach ca. 50 Metern fing mein Handy an zu vibrieren und der Notfallcountdown startete und zählte 60 Sekunden rückwärts.

Guardian Horse Notfall-Countdown - Screenshot

Dann erhielt mein Notfallkontakt folgende Nachricht mit Link zu meinem Standort:

Guardian Horse Notfall-SMS "Hilferuf von Maria!"
Guardian Horse Standort - Maria bei Unfall-Simulation

Klickt man auf Entwarnung senden, bekommt der Notfall-Kontakt folgende SMS:

Guardian Horse Entwarnung - Marias Produkttest

Man kann außerdem auswählen, dass der Notfallcoundown startet, wenn man sich eine bestimmte Zeit lang nicht bewegt, also eine Bewegungsloserkennung. Man kann selber eine gewünschte Anzahl an Minuten angeben ab wann der Alarm ausgelöst werden soll.

Guardian Horse Screenshot - Bewegungsloserkennung

Marias Fazit zum Guardian Horse Unfall-Tracker

Ich finde den Guardian Horse Tracker super!!! Endlich kein mulmiges Gefühl mehr beim Ausreiten.

Was mir ganz besonders gefällt ist, dass man zusätzlich in der App einstellen kann dass der Notfall-Countdown startet wenn man sich eine bestimmte Zeit lang nicht von der Stelle bewegt. Dies ist vor allem bei Pferden wichtig, die nach einem Sturz nicht wegrennen, sondern in der Nähe des Reiters bleiben.

Außerdem gibt es einen riesen Pluspunkt dafür, dass die Entwickler der App daran gedacht haben, dass die meisten Handynutzer mit einem dauernd leeren Akku zu kämpfen haben. Denn es wird nur dann eine GPS und Internetverbindung benötigt, wenn auch tatsächlich ein Notfall eintritt. Hierdurch spart man deutlich Energie gegenüber einem Live-Tracking mit Google Maps oder anderen Kartenanbietern. Dadurch verbleibt im Falle eines Notfalls noch genügend Akkukapazität, um telefonieren zu können. Außerdem ist die Unfallerkennung des Guardian Horse weniger anfällig für Fehlalarme, da sie nicht auf GPS-Verbindung oder Sensoren im Smartphone angewiesen ist.

Auch der Preis ist lobend hervorzuheben. Gerade einmal knapp 50 Euro ist nichts im Vergleich zu der Sicherheit, die ich nun beim Ausreiten habe. Ich finde jeder, der ausreitet sollte in seine Sicherheit investieren.

Ich nutze den Tracker nun nicht nur wenn ich alleine reite, sondern auch in der Gruppe, da auch dann der Standort direkt angegeben wird, was im Falle eines Sturzes überlebenswichtige Sekunden einsparen kann.

Wir sagen DANKE

Wir sagen DANKE für deinen tollen und ausführlichen Testbericht zum Guardian Horse Unfall-Tracker, Maria. Übrigens diesen und weitere tolle Testberichte und Ratgeberbeiträge findet ihr auch auf Marias Blog www.equino.de. Schaut vorbei!

Weitere Testergebnisse

Hier geht es zu den anderen beiden Ergebnisberichten:

Johanna Maria hat den Guardian Horse für ihre Wanderfahrt von Spanien nach Schottland getestet

Johannas Testergebnis zum Guardian Horse Unfall-Tracker

Guardian Horse Rabattcode

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